Emotionen verkaufen

Ich erhielt heute einen Anruf von dem Vertreter einer Internet Plattform der mir ein Beteiligungsangebot unterbreiten wollte.

Meistens wimmle ich derartige Anrufe schnell ab aber abgesehen davon, dass mich das Thema wirklich interessierte, war es ein sehr nettes Gespräch. Der Verkäufer konnte meine Fragen kompetent beantworten, war humorvoll und unaufdringlich. Nach einer Weile hörte ich im Hintergrund ein kurzes Bellen. Mein Gesprächspartner entschuldigte sich dafür. Er konnte ja nicht ahnen, dass er bei mir –als auch Hundebesitzerin –  damit eine weitere Emotion ausgelöst hatte.  Ich fragte, ob er einen Bürohund habe und er bejahte das. Nun war ich natürlich hoch erfreut und beschloß, mir sein Angebot wirklich nochmal im Detail anzuschauen. Und Sie ahnen es sicher: ich erteilte ihm einen Auftrag. Im Hinterkopf erschien in diesem Zusammenhang der Spruch: Sie verkaufen keine Ware oder Leistung sondern Emotionen! Wie wahr. Diesmal hatte ein Hund den entscheidenden Ausschlag gegeben. Obwohl mein Gesprächspartner das nicht ahnen konnte. Aber allein durch manche Beobachtung oder Fragestellungen kommt man oft an die Emotionen auslösenden Faktoren. Also seien Sie aufmerksam im Gespräch und scheuen Sie sich nicht, auch mal etwas von sich preiszugeben. Storytelling heißt dafür das Zauberwort.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen erfolgreiche Geschichten.

Ihre Christiane Mahlich