Arbeitsunterbrechungen ! – so werde ich nie fertig

Nach zehn Tagen Urlaub den ersten Tag wieder im Büro.  Also erstmal den Posteingang sichten.

Während ich meine Mails checke, fällt mir ein, dass ich noch die Abholung der Möbel für nächste Woche organisieren muss.
Schnell mal anrufen.

Außerdem wartet eine Kundin auf die Bestätigung eines Coachingtermins.
Schnell mal zwischendurch die Mail schreiben.

Während ich telefoniere !!! fällt mir das Messeprogramm der Zukunft Personal in die Hände. Kurz mal durchblättern. Oh, da sollte ich einen Themenvorschlag für den Meeting Point einreichen.
Also schnell einen Text entwerfen. (Wäre aber heute noch gar nicht nötig)

Als ich den Laptop aus dem Standby Modus erwecke, springt mir die zuletzt bearbeitete Seite entgegen. Die Einladung zum nächsten Verbandsabend war noch nicht abgeschlossen. Ich hatte die Mail in meinem Posteingang gefunden und wollte sie sofort bearbeiten.
Na dann schnell  die Aussendung fertig machen. (Morgen könnte ich es in Ruhe machen)

Ja….. wollte! Meine Mails habe ich noch nicht alle gesichtet. Stattdessen bin ich von Aufgabe zu Aufgabe gesprungen und habe nun Mühe den Überblick zu behalten.
Und es sind nicht „die anderen“ die mich mit Telefonaten oder Fragen von der Arbeit abhalten, denn ich habe meinen Abwesenheitsassistentin vorsorglich auf einen Tag später eingestellt, damit ich in Ruhe „ankommen“ kann. Aber was nützt es, wenn ich mich nicht diszipliniere und eines nach dem anderen mache? Ich hätte mir z.B. jede aufgetauchte Aufgabe auf einer Liste notieren oder in Aufgaben in Outlook eintragen können. Dann hätte ich nichts vergessen können und den Überblick behalten. So  habe ich das Gefühl, heute überhaupt nichts geschafft zu haben. Deshalb mache ich mir jetzt eine Liste der Tätigkeiten, die ich morgen angehen werde. Und zwar nacheinander und  in priorisierter Reihenfolge.

Dann weiß ich, womit ich morgen früh anfangen will und kann jetzt beruhigt Feierabend machen.

                                                                                  

Kuba wartet nämlich schon auf ihre Spielstunde.
Herzliche Grüße
Ihre Christiane Mahlich