Einfach mal loslassen

Die Balance finden zwischen entschlossenem Handeln und klugem Loslassen

   15_03_18_sprung - Kopie

Keller, Speicher, Garage, Schränke und Schubladen platzen aus allen Nähten. Alte Farbreste sind längst eingetrocknet und wieviel verschiedene Nägel und Schrauben sie gesammelt haben wissen Sie gar nicht mehr und kaufen bei Bedarf ohnehin neue. Viele T-Shirts haben Sie seit zwei  Jahren nicht mehr angezogen, drei Hosen sind seit langem unmodern oder passen nicht mehr und die vielen gehorteten Kugelschreiber sind zum Teil unbrauchbar.  Das ist das Stichwort: Zuvielisation! Viele Menschen leiden darunter.   Deshalb ist es Zeit zum Loslassen.  Aber wie?
Fangen Sie mit einem Bereich an, der überschaubar scheint. Z.B. Ihrem Schreibtisch. Legen Sie alles aus den Schubladen oben drauf und entscheiden Sie bei jedem Teil was Sie damit tun wollen. Fragen Sie sich dabei aber nicht „könnte ich das nochmal gebrauchen?“. Die Antwort wäre immer: „vielleicht“ und würde jedes Wegwerfen verhindern. Fragen Sie sich lieber:

  • wann habe ich es zum letzten Mal gesehen?
  • Ist es noch aktuell?
  • wie hoch wäre der Wiederbeschaffungsaufwand ?

Damit ergeben sich automatisch drei Möglichkeiten:

  • wegwerfen/verschenken
  • aufheben und ablegen/zusortieren
  • terminieren und sich zu einem definierten Zeitpunkt damit befassen

So gewinnen Sie mehr Übersicht über Ihren Besitz und Ihre Aufgaben. Es ist ungeheuer befreiend – nicht nur für die Aufbewahrungsorte – auch für Kopf und Geist, sich von Altlasten zu trennen und Platz für Neues zu schaffen. Probieren Sie es aus.